MARKO BOOS

             SOZIAL - PRAGMATISCH - BOOS

Vita

Ich bin in einem kleinen Ort, in Valwig an der Mosel aufgewachsen – in dem kleinen Weingut meiner Eltern. Dort habe ich früh gelernt, was Arbeit bedeutet, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, und wie sehr im Dorf Zusammenhalt zählt, wenn es darauf ankommt. 

Ich bin katholisch/ konservativ erzogen worden: mit klaren Regeln, Pflichtbewusstsein und dem Anspruch, Dinge ordentlich zu Ende zu bringen. 

Gleichzeitig hat mich mein eigener schulischer und beruflicher Weg gelehrt, dass Lebensläufe nicht immer geradlinig verlaufen müssen – und dass gerade Umwege oft den Blick weiten und neue Stärke geben.

Meine schulische Ausbildung, nennen wir sie mal spannend – von der Grundschule in Bruttig-Fankel über die Hauptschule in Cochem bis zur Berufsfachschule sowie Fachoberschule (Wirtschaft/Verwaltung) an der BBS Cochem. 

Beruflich habe ich mich anschließend konsequent weiterqualifiziert – mit einem Fundament in Verwaltung und Wirtschaft, aber vor allem mit einem klaren Schwerpunkt auf sozialer Praxis, Beratung und Kinderschutz. Zu meinen Abschlüssen und Qualifikationen zählen die Ausbildung zum Bürokaufmann, das Studium zum Diplom-Sozialarbeiter (FH) an der Fachhochschule Köln sowie weitere Ausbildungen als systemischer Berater/Coach, systemischer Supervisor/ Institutionsberater und systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (jeweils IF Weinheim). Hinzu kommen Qualifikationen/ Ausbildungen als zertifizierter Mediator (IfAP Köln), zertifizierter Verfahrensbeistand (Weinsberger Forum) und zertifizierte Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII (Internationaler Bund Frankfurt).

Beruflich war ich über viele Jahre in der Jugendhilfe und in der öffentlichen Verwaltung tätig – von meiner Zeit im Jugendamt der Stadt Köln über das Jugendamt der Stadt Meckenheim/ Rheinland bis hin zu leitenden Aufgaben im Kreisjugendamt Cochem-Zell. 

Im wirtschaftlichen Bereich war ich Inhaber, Geschäftsführer und pädagogische Leitung der Igel & Lion Jugendhilfe in Andernach mit knapp 50 Mitarbeitern und später Geschäftsführer/Direktor des Jugendhilfezentrum Bernardshof in Mayen mit über 250 Mitarbeitern. 

Seit 2025 bin ich Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz. 

Aus diesen Stationen nehme ich vor allem eines mit: Entscheidungen müssen nicht nur gut gemeint sein, sondern rechtssicher, finanzierbar und praktisch umsetzbar – und sie müssen den Menschen dienen, die sie unmittelbar betreffen.

Als Landrat bringe ich meine Erfahrung auch in wichtige Gremien und Verantwortungsgemeinschaften in unserem Landkreis ein: Ich bin Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Mayen sowie der Sparkasse Koblenz, Aufsichtsratsvorsitzender der WFG MYK und der REMET, Verbandsvorsteher des Wasserversorgungszweckverbandes Maifel/Eifel sowie des Vulkanparks. 

Diese Aufgaben sind für mich Teil einer verlässlichen, transparenten und gemeinschaftlichen Kreispolitik – mit dem klaren Ziel, unseren Landkreis Mayen-Koblenz mit seinen Menschen nachhaltig zu stärken.